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Ö1

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Spielräume Spezial

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Lebenskunst - Begegnungen am Feiertag Spezial

Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder - Bibelessay zu Matthäus 18,1-5 +++ Geschichten fürs Leben - Kinder über ihre Lieblingsstelle in einer "Heiligen Schrift" +++ Weihnachtskatze und Igelfrau - Eine Begegnung mit der Kinderbuch-Autorin Lene Mayer-Skumanz +++ Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes - Über frühe religiöse Prägungen 1. Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder - Bibelessay zu Matthäus 18,1-5 "Ein Kind in die Mitte stellen" ist ein zeitgemäßes programmatisches Leitbild für Kindergarten und Schule, aber auch für Kirche und Politik, meint der katholische Theologe und emeritierte Professor für Religionspädagogik, Martin Jäggle. Die Jahre der Kindheit gelten zurecht als die "verletzlichen Jahre". Doch Jesus von Nazareth, von dem bei Matthäus erzählt wird, dass er ein Kind in die Mitte der Aufmerksamkeit stellt, gehe weiter: Er verlangt, "sich so klein zu machen wie ein Kind" und "ein solches Kind" aufzunehmen. Damit rückt Jesus auch die gesellschaftlich "Kleinen" in die Mitte. So können sich seine Schülerinnen und Schüler mit den "Kleinen" und ihrer Lebenssituation identifizieren, alle Machtansprüche, alles Leistungsdenken, allen Statusdünkel ablegen, die eigene Verletzbarkeit sowie Schwachheit annehmen, aber auch sich selbst so verletzbar machen, wie eben die "Kleinen" verletzbar sind. Dann, so Martin Jäggle, werden sie ihr Leben mit den "Kleinen" teilen, diese "aufnehmen" und ihnen Gastfreundschaft gewähren. 2. Geschichten fürs Leben - Kinder über ihre Lieblingsstelle in einer "Heiligen Schrift" Nicht nur die Bibel, daneben der Koran, die Bhagavad Gita oder der Pali-Kanon sind oftmals Quelle persönlicher und kultureller Inspiration, die Vielfalt der Heiligen Schriften ist auch in Österreich groß - und sie können Erwachsene wie Kinder faszinieren. Viele Kinder haben Lieblingsstellen in den Schriften ihrer Religion. Darunter sind Klassiker, aber auch Passagen, in denen es weniger kindgerecht zugeht. Selbst Jahre später erinnern sich Erwachsene an jene Geschichten aus Heiligen Schriften, die ihre Kindheit und Jugend erfüllt haben. Lena Göbl hat Kinder und junge Erwachsene zu ihren liebsten Geschichten der jüdischen und christlichen Bibel, des Koran und des Pali-Kanon befragt. 3. Weihnachtskatze und Igelfrau - Eine Begegnung mit der Kinderbuch-Autorin Lene Mayer-Skumanz Neben Erzählungen in Heiligen Schriften sind es nicht selten religiös inspirierte Kinderbücher, die Kinder gerne lesen oder vorgelesen bekommen. So wie jene der 1939 in Wien geborenen Lene Mayer-Skumanz. Sie hat über Wolfgang Amadeus Mozart geschrieben und über Sisi, über die kleine Igelfrau, die Weihnachtskatze und den Heiligen Geist. Sie hat den fiktiven - aber höchst aktiven - Engel im Sondereinsatz namens Hanniel erfunden - und zahlreiche Weihnachtsbücher verfasst. Und sie gehört zu den großen und vielfach ausgezeichneten Kinderbuch-Autorinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eigentlich war geplant, für LEBENSKUNST am "Nationalfeiertag der Kinder" ein Gespräch mit Lene Mayer-Skumanz zu führen. Alles war vereinbart. Doch die aktuelle Situation hat es dann doch ratsamer erscheinen lassen, auf eine Begegnung mit der bald 81-jährigen Autorin zu verzichten. Wiederbegegnung müsste man sagen, denn Brigitte Krautgartner hat Lene Mayer-Skumanz vor vielen Jahren privat kennengelernt - ohne zu Beginn zu wissen, mit wem sie es da zu tun hatte. Und so sind Brigitte Krautgartners Erinnerungen und bereits vorhandenes Tonmaterial - aus der Ö1-Sendung "Menschenbilder" - Elemente einer quasi indirekten Begegnung. 4. Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes - Über frühe religiöse Prägungen "Die Kindheit ist ein Augenblick Gottes", sagte der deutsche Schriftsteller Achim von Arnim (1781-1831). Doch die Erfahrungen und Erlebnisse, wie Menschen in ihrer Kindheit mit den verschiedensten Ausprägungen von Religion in Berührung kommen und bleiben, könnten unterschiedlicher nicht sein. Manch eine/r wird in eine Religion oder Konfession hineingeboren, wächst ganz selbstverständlich in gewissen religiösen Strukturen auf, wird - im christlichen Kontext - vielleicht Ministrant/in oder Jungscharführer/in und fühlt sich von Beginn an in der jeweiligen religiösen Tradition beheimatet. Andere wollen mit dem, was sie in ihrer Kindheit und Jugend als "Religion" erfahren haben, ihr Leben lang nichts mehr zu tun haben. Wieder andere begeben sich vielleicht ganz ohne familiäre Vorprägung schon in ihrer Kindheit selbst auf die Suche nach Sinn und Transzendenz. Kerstin Tretina hat mit dem langjährigen evangelischen Bischof Michael Bünker über seine religiöse Sozialisierung gesprochen, mit der Künstlerin Timna Brauer, mit der Orientalistin und Sufi-Lehrerin Fawzia-Rosina Al-Rawi - und mit der 1937 geborenen Schriftstellerin Renate Welsh, die sich in ihrer Arbeit besonders auf Kinder- und Jugendliteratur konzentriert hat.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

Junge Menschen präsentieren ihre Lieblingsmusik Dem Ö1-Tagesmotto gemäß wird das Feiertags-Pasticcio von Kindern gestaltet, die selber gerne Musik machen - sei es mit der Stimme oder mit einem Instrument. Wo sonst könnte sich eine klangliche Vielfalt besser abbilden als im Ö1 Pasticcio! Gestaltung: Irene Suchy und Gerhard Krammer

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Pasticcio

Junge Menschen präsentieren ihre Lieblingsmusik Dem Ö1-Tagesmotto gemäß wird das Feiertags-Pasticcio von Kindern gestaltet, die selber gerne Musik machen - sei es mit der Stimme oder mit einem Instrument. Wo sonst könnte sich eine klangliche Vielfalt besser abbilden als im Ö1 Pasticcio! Gestaltung: Irene Suchy und Gerhard Krammer

09.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias Gestaltung: Stephan Pokorny Felix Mendelssohn Bartholdy hat für sein zweites Oratorium eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Bibel zum Helden gewählt. Er zeigt uns darin Elias in sehr verschiedenen Lebenssituationen. Da ist der Wundertäter, der selbst Tote erweckt, der Eiferer für Jahwe, da ist aber auch der Ermattete, der, da erfolglos, an seiner Sendung verzweifelt. Einzig sein Gottvertrauen ist unzerstörbar. All das lässt uns Mendelssohn Bartholdy in seiner Musik miterleben, in vielen dramatischen wie auch lyrischen Elementen, die vor allem die Bloßlegung der seelischen Zustände zu erreichen trachtet. In einem Mitschnitt vom Festival Musica Sacra 2019 aus dem Dom von St. Pölten musizieren unter der Leitung von Otto Kargl die cappella nova graz, die Domkantorei St. Pölten, das L'Orfeo Barockorchester und eine exzellente Solistengruppe. cappella nova graz. Dokantorei St. Pölten. L'Orfeo Barockorchester Leitung: Otto Kargl Matthias Helm, Elias (Bass). Cornelia Horak Witwe (Sopran) Katharina Riegler, Engel, Knabe (Sopran) Barbara Zidar-Willinger (Sopran) Ida Aldrian, Königin, Engel (Alt) Christina Maria Eder (Alt) Daniel Johannsen, Ahab, Obadjah (Tenor) Maximilian Schnabel (Bass) ORF-CD 3239

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Hörbilder Spezial

Ö1 Themenwoche "Kindheit" Hörbilder Spezial Wenn die Seele Pflege braucht. Porträt einer besonderen Schule. Feature von Isabelle Engels. (Wh. v. 14.12.2019) "Mein Kind geht gern dorthin, es geht ihm dort gut!" Eine Aussage, die man von Eltern, deren Kinder in die Karl-Schubert-Schule gehen, oft hört. Sie befindet sich in Wien-Liesing, wird als Ganztagsschule mit Waldorfpädagogik geführt, alle Kinder und Jugendlichen haben sonderpädagogischen Förderbedarf. Sie haben Autismus oder Downsyndrom, eine Lernschwäche oder eine körperliche Behinderung. So unterschiedlich sie auch sind, hier erhalten sie, was sie brauchen: eine Förderung ohne Leistungsdruck und ein besonderes Eingehen auf ihre seelischen Bedürfnisse. Der Entscheidung für die "Karl-Schubert-Schule" ging in vielen Familien eine Odyssee durch die Schullandschaft voraus: Die Eltern fanden entweder gar keinen Platz für ihr Kind oder machten in integrativen Schulen die Erfahrung, dass es überfordert war oder "unterzugehen" drohte. Die Entscheidung für eine "Sonderschule" löste in der Umwelt oft Unverständnis aus, Worte wie "Ghetto" fielen, und auch die Eltern waren verunsichert: "Gehört mein Kind da dazu? Kann es denn von den anderen lernen?" Isabelle Engels hat den Schulalltag aufgezeichnet und mit Lehrer/innen, Eltern, aktiven und ehemaligen Schüler/innen gesprochen. Ton: Elmar Peinelt Redaktion: Monika Kalcsics

11.00 Uhr
Nachrichten

11.03 Uhr
Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Andrés Orozco-Estrada; Christiane Karg, Sopran. Carlijn Metselaar: Fanfare (2019; Uraufführung, Auftragswerk der Wiener Symphoniker) * Erich Wolfgang Korngold: Aus: "Einfache Lieder" op. 9: Nr. 1 Schneeglöckchen, Nr. 3 Das Ständchen, Nr. 4 Liebesbriefchen, Nr. 6 Sommer * Franz Schreker: Intermezzo op. 8 * E. W. Korngold: "Glück, das mir verblieb", Lied der Marietta aus der Oper "Die tote Stadt" op. 12 * Richard Strauss: Ein Heldenleben, Tondichtung für großes Orchester op. 40 (aufgenommen am 10. Oktober im Großen Konzerthaussaal in Wien in Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner Der Neue am Pult Die Wiener Symphoniker rühmen seine Energie, seine Eleganz und seinen Esprit: Andrés Orozco-Estrada ist ihr neuer Chefdirigent. Der gebürtige Kolumbianer setzt starke inhaltliche Akzente, indem er Tondichtungen von Richard Strauss in den Mittelpunkt seiner ersten Saison stellt. Gleich bei seinem Antrittskonzert erklingt Strauss? Tondichtung "Ein Heldenleben". Neben Kompositionen Schrekers und Korngolds, die das Orchester zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus der Taufe gehoben hatte, wird auch die eigens zu diesem festlichen Anlass in Auftrag gegebene "Fanfare" der jungen niederländischen Komponistin Carlijn Metselaar uraufgeführt. (Wiener Konzerthaus)

11.35 Uhr
(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch

Zu Gast im Intermezzo ist die Schauspielerin Martina Ebm. Sie ist seit sechs Jahren Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt und dort derzeit in zwei Rollen zu erleben - in Christopher Hamptons Zweig-Adaptierung "Geheimnis einer Unbekannten" und als Flora in der Komödie "Monsieur Pierre geht online", die am Donnerstag Premiere hat. Zwei unterschiedliche Frauenfiguren, die nicht nur ein Jahrhundert trennt und denen Martina Ebm durch ihre Interpretation gerecht werden will. Über die Schublade "Junge Geliebte" in der sie gerne besetzt wird, über ihren eigenen Werdegang, der von der Theatertheorie in die Praxis geführt hat, über die Vorstadtweiber, die sie nach der 4. Staffel verlassen hat und den damit verbundenen Popularitäts-Schub, aber auch über die eigenen Energie-Reserven, die sie als vielbeschäftigte Schauspielerin und Mutter dreier Kleinkinder aufwenden muss, spricht Martina Ebm mit Katharina Menhofer.

11.58 Uhr
Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Andrés Orozco-Estrada (aufgenommen am 10. Oktober im Großen Konzerthaussaal in Wien in Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Ö1 Feiertagsjournal

13.10 Uhr
Das Ö1 Küchenradio

Die Regisseurin von Serien wie "Vorstadtweiber" und Filme wie "Die Dohnal" kocht heute für Ö1 eine Zucchinicremesuppe und Palatschinken. Dazu hört sie ihre Lieblingsmusik. Ausgesucht hat Sabine Derflinger dafür unter anderem Songs bzw. Stücke von Ella Fitzgerald, Nadia Boulanger, Gustav und Jasmin Tabatabai. Zucchinicremesuppe 4 Zucchini, einen Becher Sauerrahm , einen Suppenwürfel, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum Verfeinern. Die Zucchini halbieren und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit dem Suppenwürfel verfeinern. Wenn die Zucchinischeiben weich sind, Topf von der Herdplatte nehmen, den Sauerrahm dazugeben und pürieren. Etwas auskühlen lassen und vor dem Servieren die Suppe eventuell noch einmal erhitzen. Palatschinken 2 Eier, ca. 15 Deka Mehl und etwas ¼ Liter Milch sowie etwas Butter ( "Alle Zutaten nach Gefühl"@ S. Derflinger ) Etwas Butter zerlassen. Die zwei Eier in einer Schüssel verquireln, in der anderen Milch und Mehl verrühren. Dann unter ständigem Rühren die Eiermasse dazugeben. Eventuell noch mit ein wenig Salz und einem Schuss Mineralwasser abschmecken. Den Teig im Kühlschrank etwas rasten lassen. Dann die Palatschinken in etwas zerlassener Butter in einer beschichteten Pfanne herausbacken.

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Hörbücher

Ö1 Themenwoche "Kindheit" Neues aus der Welt der Hörbücher. Präsentation: Monika Kalcsics In der Herbstausgabe geben wir einen Einblick in eine Auswahl an Neuproduktionen der Hörbuchverlage für Kinder. Wir rezensieren neue CD-Produktionen, die auf dem deutschsprachigen Markt erschienen sind und geben auch Einblick in die Welt der Podcasts. Diese Sendung findet im Rahmen der Ö1 Themenwoche "Kindheit" statt. Hörbücher: Gar nicht einfach? Kinderliteratur aus Österreich, Ö1 Edition Die Kleine Hexe, Otfried Preußler, Silberfisch Beethoven für Kinder, Marko Simsa, Jumbo Verlag Young Rebels. 25 Jugendliche, die die Welt verändern, Benjamin Knödler und Christine Knödler, Silberfisch Rille. Die Dschungelfreunde sind los!, Fee Krämer, argon Hörbuch ASAGAN - Neue Donaugeschichten und Lieder, Donaupiraten, recordjet Podcast: Brains On! deutschsprachiger Podcatcher: Hearooz Musik: Maitre Gims: "Est-ce que tu m'aimes?" Tom Rosenthal: "It's okay" The Beatles: "Day Tripper"

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Operette

Mit Michael Blees Neu auf CD - Ausschnitte aus den Leo Fall Operetten "Die Dollarprinzessin", "Die Rose von Stambul" und "Rosen Florida". Mit Kristiane Kaiser, Matthias Klink, Christiane Libor, Ferdinand von Bothmer, Lilli Wünscher, Adam Sanchez u.a. Einst hat der in Olmütz geborene Leo Fall zu den erfolgsverwöhnten und vielgespielten Meistern der "Silbernen Operettenzeit" gezählt, mittlerweile kommt er aber in den Spielplänen der Bühnen nur mehr sporadisch vor. Umso erfreulicher, dass zwei seiner einstigen Erfolgswerke vom Münchner Rundfunkorchester unter der musikalischen Leitung von Ulf Schirmer wiederbelebt und auf CD herausgebracht wurden: die 1907 uraufgeführte "Dollarprinzessin" und die 1916 zur Weltpremiere gebrachte "Rose von Stambul", zwei Werke voller einschmeichelnder und mitreißender Melodien. In beiden Fällen stellen die neuen CD-Ausgaben die ersten offiziellen Gesamtaufnahmen der Werke auf dem Tonträgermarkt dar - und zu diesen erfreulichen Neu-Veröffentlichungen zählt auch die Operette "Rosen aus Florida": Erich Wolfgang Korngold hat für dieses Werk auf nachgelassene Kompositionen des 1925 verstorbenen Leo Fall zurückgegriffen; in der Musikalischen Komödie Leipzig hat man diese einst bejubelte Operette, in der die Komponisten Fall und Korngold musikalisch verwoben sind, wiederbelebt.

16.00 Uhr
Selten wie ein Feiertag

Rares aus den ORF-Archiven, ausgewählt von Marie-Theres Himmler und Gerhard Krammer. Diesmal zu Gast ist Noah Grubinger. Der 10-jährige Oberösterreicher ist in einem musikalischen Umfeld aufgewachsen: Mutter Ferzan Önder ist Pianistin, Vater Martin Grubinger einer der erfolgreichsten Schlagzeuger weltweit. Wie klingt nun die musikalische Welt von Noah Grubinger? Eine spannende Feiertagsreise in das Ö1 Archiv anlässlich des Ö1 Schwerpunktes.

16.40 Uhr
Die Ö1 Kinderuni

Die UN-Kinderrechtskonvention Teil 1 Gestaltung: Julia Gindl Kinder haben universelle Rechte - und zwar von Geburt an. Sie dürfen ihre Meinung äußern, sich beteiligen, müssen bestmöglich gefördert werden und es gebührt ihnen in vielen Bereichen ein besonderer Schutz. Das haben ganz viele Länder der Erde gemeinsam, die "Vereinten Nationen", schon vor vielen Jahren festgestellt und 1989 in einer Kinderrechtskonvention beschlossen. Was heißt das für die Kinder in Österreich? Welche rechte haben junge Menschen - und wer kümmert sich darum? Wie können Kinder und Jugendliche ihre rechte einfordern und wer hilft ihnen dabei? "Wer Rechte hat, hat auch Pflichten", heißt es oft. Gilt das auch für die Kinderrechte? Darüber sprechen die Ö1-Kinderunireporterinnen und -Reporter mit der Juristin Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez vom "Netzwerk Kinderrechte".

16.55 Uhr
nach-gehört

Edition Ö1 Dschi Dsche-i Dschunior Gestaltung: Stephan Pokorny 1979, anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen ?Jahr des Kindes?, konnte Dschi Dsche-i Dschunior, den Christine Nöstlinger schon länger konzipiert hatte, für den sich aber bis dahin kein Sendeplatz im ORF gefunden hatte, das Licht der Radio-Welt erblicken. Der gewitzte Fürsprecher der Kinder, dem an ?altmodischen? Wörtern genauso gelegen ist wie an modernen, eroberte innerhalb eines Jahres - und im Sturm - das Radiopublikum. Christine Nöstlinger, die mit Romanen wie ?Wir pfeifen auf den Gurkenkönig? und ?Maikäfer, flieg? bereits Klassiker der neuen Kinderliteratur und sich selbst damit in die erste Reihe der deutschsprachigen Kinderbuchautorinnen geschrieben hatte, verlieh dem Fabelwesen mit drei Zahnreihen, Bauchhaaren, und »Hüflingen« eine Stimme, die aus der Perspektive von Kindern argumentiert. Die kurzen, erfrischenden Sendungen, die im Ö3 Wecker täglich ausgestrahlt wurden, ließen Dschi Dsche-i Dschunior zur Radiolegende werden. ORF CD 813

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.10 Uhr
Spielräume Spezial

Jazz für Groß und Klein. Gestaltung: Verena Göltl Der Musikmarkt für Kinder boomt, sogar eine eigene Grammy-Kategorie gibt es dafür. Grund genug, sich einmal umzuhören, was die Jazzszene an beschwingten Alben für Kids zu bieten hat. Ob sich der Wiener Jazzsänger Willi Landl in den "Piloten Fridolin" verwandelt oder das Berliner Duo Lisa Bassenge Boris Meinhold eine "Zaubermaus" kreiert, eines ist den ausgewählten Aufnahmen gemein: Sie swingen und grooven auf höchstem musikalischen Niveau. So, dass alle Kinderzehen wackeln wollen und auch erwachsene Gehörgänge noch nach dem zwanzigsten Abspielen in Folge nicht entnervt auf Durchzug schalten. Verpackt in spannende Hörgeschichten oder in ein verrücktes Jazzkonzert, erfährt man spielerisch, was es mit dem Jazz, seinen Instrumenten und Stilen so auf sich hat. Didaktisch klug aufbereitet, mit Witz, Charme und Esprit gespielt und gesungen. Und wenn dann auch noch Willi Resetarits den "Kobold" auspackt, gibt es kein Halten mehr. So geht Jazz für Groß und Klein!

17.57 Uhr
Ö1 heute

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.15 Uhr
Kinder im Gespräch mit dem Bundespräsidenten

Fragen für morgen. Ein Dialog über die Zukunft, über Kindsein heute und Kindheit früher. "Wie sind Sie aufgewachsen, Herr Bundespräsident?" Magdalena Gschmeidler, 15 Jahre, und Emir Cakir, 13 Jahre, besuchen Schulen in Wien. Ihre tägliche Realität in der Millionenmetropole ist auf den ersten Blick ganz anders als die Kindheit von Dr. Alexander Van der Bellen - aufgewachsen in den Nachkriegsjahren in einem Tiroler Bergdorf, in dem nur einmal am Tag der Postbus hielt. Beide Kinder und der Bundespräsident sprechen darüber, was ihnen im Zusammenhang mit Kindheit wichtig ist. Zum Beispiel Natur und Umwelt - in welchem Zustand werden sie im Lauf der Lebenszeit heutiger Kinder sein, im Zeichen des Klimawandels? Wie können alle Menschen, die in Österreich leben, sich hier zu Hause fühlen? Gleich, woher sie selbst oder ihre Eltern kommen? Der Alltag von Kindern kann auch durch unerwartete Umstände beeinträchtigt werden, wenn etwa Teile des Sportklubs, in dem Emir Fußball trainiert, von Abriss bedroht sind... Vor drei Jahrzehnten haben die Mitgliedsstaaten der UNO die Rechte von Kindern und Jugendlichen in einer Konvention festgehalten. Welche Kinderrechte sind Magdalena und Emir besonders wichtig, und welche dem Bundespräsidenten? Die Begegnung fand Mitte Oktober in den Räumen der Hofburg statt.

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Philosophie Pur

Handy aus, Hirn an! Eine phantastisch philosophische Gutenachtgeschichte von Manuel Schmale. Gestaltung: Alexander Tschernek Platon kann nicht mehr davon lassen, Katzenvideos auf seinem Handy zu schauen. Als eines Tages sein Akku leer ist und ein Stromausfall das Aufladen verhindert, entdeckt er mit Hilfe seiner Hausmaus Phil wieder das echte Leben. Nachdem er seine Höhle... äh Hütte verlassen hat, erinnert er sich, daß er bereits als Kind beim Drachensteigen einen Gottesbeweis aus seinem klugen Köpfchen geschüttelt hat. In Alexandria trifft das ungleiche Paar auf der Suche nach Erkenntnisfreuden auf die ihre Klugheit nicht verbergen könnende Hypatia und den bellend und singend freiheitsverkündenden Diogenes. Bei einem Konzertbesuch von "This is (not) Beethoven" schauen sie Gott und Göttin.... Mit Alexander Tschernek, Manuel Schmale, Susanne Brandt Siggi Hofer, sowie Musik von Arash Safaian.

19.30 Uhr
Beethoven spezial

Wunderkind Beethoven Wäre es nach dem Plan von Johann Beethoven gegangen, hätte Sohn Ludwig - so wie Wolfgang Amadeus Mozart - ebenfalls ein musikalisches "Wunderkind" werden sollen. Die Vorstellungen des Vaters gingen nur zum Teil auf; die Methoden, mit denen er das zu erreichen versuchte, waren brutal und aus heutiger Sicht fern jeder pädagogischer Grundwerte. Dennoch hat Ludwig van Beethoven eine Karriere als Musiker gemacht, seine Genialität hat offenbar den widrigen Kindheitserfahrungen getrotzt. Und - so berichtet es zumindest die Legende - ein anderes pianistisches Wunderkind sollte durch einen "Weihekuss" Beethovens für den künstlerischen Olymp vorbereitet worden sein - Franz Liszt. Die vierte Ausgabe von "Beethoven spezial" geht im Rahmen des Ö1 Schwerpunkts dem Phänomen "Wunderkind" und "Frühbegabung" nach und bringt musikalisch beeindruckende Beispiele eines Phänomens, das uns bis heute in gewisser Weise fasziniert. Gestaltung: Gerhard Krammer und Irene Suchy.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Beethoven spezial

Wunderkind Beethoven Wäre es nach dem Plan von Johann Beethoven gegangen, hätte Sohn Ludwig - so wie Wolfgang Amadeus Mozart - ebenfalls ein musikalisches "Wunderkind" werden sollen. Die Vorstellungen des Vaters gingen nur zum Teil auf; die Methoden, mit denen er das zu erreichen versuchte, waren brutal und aus heutiger Sicht fern jeder pädagogischer Grundwerte. Dennoch hat Ludwig van Beethoven eine Karriere als Musiker gemacht, seine Genialität hat offenbar den widrigen Kindheitserfahrungen getrotzt. Und - so berichtet es zumindest die Legende - ein anderes pianistisches Wunderkind sollte durch einen "Weihekuss" Beethovens für den künstlerischen Olymp vorbereitet worden sein - Franz Liszt. Die vierte Ausgabe von "Beethoven spezial" geht im Rahmen des Ö1 Schwerpunkts dem Phänomen "Wunderkind" und "Frühbegabung" nach und bringt musikalisch beeindruckende Beispiele eines Phänomens, das uns bis heute in gewisser Weise fasziniert. Gestaltung: Gerhard Krammer und Irene Suchy

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Selten wie ein Feiertag

(Wiederholung von 16:00 Uhr). Was an Werktagen der Arbeitsplatz von Musikredakteur/innen ist, mögen an Feiertagen ausgewählte Gäste auskosten und die ORF-Archive nach Unentdecktem oder selten Gespieltem durchforsten. So wie Gastkurator/innen aus dem Fundus existierender Sammlungen neue Ausstellungen kreieren, lassen geladene Kenner/innen die Schätze des Ö1 Archivs in neuen Zusammenstellungen glänzen.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten