Konzerte im Radio

Konzerte

Samstag 15:00 Uhr HR2

Musikland Hessen

Aktuelle Berichte, Konzertmitschnitte und Hintergründe aus dem hessischen Musikleben.

Samstag 15:05 Uhr BR-Klassik

On stage

Junge Interpreten Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett D-Dur, KV 575 - "1. Preußisches Quartett" (Xenon Saxophone Quartet); Johann Sebastian Bach: Partita d-Moll, Chaconne, BWV 1004 (Yutong Sun, Klavier); Felix Mendelssohn Bartholdy: Aus "Lieder ohne Worte" (Duo Morisot); Igor Strawinsky: "Suite italienne" (István Várdai, Violoncello; Denis Kozhukhin, Klavier); George Gershwin: "Rhapsody in Blue" (Simon Höfele, Trompete; Sebastian Küchler-Blessing, Orgel); Igor Strawinsky: "L"oiseau de feu", Suite (Beatrice Rana, Klavier); Edvard Grieg: "Aus Holbergs Zeit", op. 40 (Xenon Saxophone Quartet) Für die einen sind sie ein Frevel an der künstlerischen Schöpfung, für die anderen eine großartige Erweiterung des Repertoires. Die Rede ist von musikalischen Bearbeitungen. Seit vielen Jahrhunderten säumen sie die Musikgeschichte und polarisieren Komponisten, Interpreten und Hörer gleichermaßen. Heutzutage ist die Bearbeitung gerade bei Besetzungen beliebt, für die es nur wenige Originalwerke gibt. Kein Wunder also, dass auch die Debüt-CD des Xenon Saxophone Quartet mit zwei imposanten Werken aufwartet, die ursprünglich für Streicher komponiert wurden. Beliebte Bearbeitungen gibt es aber auch für das Klavier, das nun eigentlich nicht an fehlendem Repertoire krankt. Die Möglichkeit ein ganzes Orchester in einem einzigen Instrument einzufangen, stellt sich aber bis heute als zu große Verlockung dar. Und dass Strawinskys "Feuervogel" auch auf 88 Tasten seine Flügel entfaltet, stellt Beatrice Rana eindrucksvoll unter Beweis. Doch auch die entgegengesetzte Richtung bietet ihre Verlockungen. So erweitert das Duo Morisot Mendelssohns "Lieder ohne Worte" um eine Oboe. Noch weiter gehen Simon Höfele an der Trompete und Sebastian Küchler-Blessing an der Orgel. Die beiden präsentieren eine aberwitzige Fassung der "Rhapsody in Blue" von George Gershwin. Eine Randnotiz bleibt bei solchen Unterfangen allerdings häufig der Bearbeiter selbst. Nur den wenigsten gelingt es durch diese Tätigkeit ins künstlerische Rampenlicht zu treten. Ferruccio Busoni zählt mit seinen Bach-Bearbeitungen zu dieser Minderheit. Als pars pro toto seines Schaffens spielt Yutong Sun die Klavierversion der berühmten Geigen-Chaconne. So mancher Komponist bearbeitete das eigene Werk aber auch gleich persönlich. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die "Suite italienne" von Igor Strawinsky - interpretiert in "On stage" von István Várdai am Cello und Denis Kozhukhin am Klavier.

Samstag 17:05 Uhr BR-Heimat

BR Heimat - Blasmusik-Konzert

"Das Boot" wird 40 Es gratulieren berühmte Schiffe, große Boote und geisterhafte Wracks Mit dem Akademischen Blasorchester München, dem Musikverein 1816 Krumbach und dem Jugendblasorchester Küps Am 17. September 1981 wurde in den deutschen Kinos Filmgeschichte geschrieben. Das Kriegsdrama "Das Boot" feierte Premiere. Doch berühmt wurden nicht nur die laufenden Bilder, auch die Melodie von Klaus Doldinger entwickelte sich zu einer Ikone der Filmmusik. Zu Ehren des Filmklassikers erinnert das Blasmusikkonzert an berühmte Schiffe und ihre Schicksaale mit dem Akademischen Blasorchester München, dem Musikverein 1816 Krumbach und dem Jugendblasorchester Küps. *** Hier präsentiert sich die bayerische Blasmusikszene zwischen Open-Air-Bühne und Konzertsaal, zwischen Promenadenkonzert und großer Symphonik. Hier werden Orchester, Dirigenten, Solisten und Komponisten porträtiert, Ereignisse beleuchtet und interessante Konzertprogramme noch einmal "neu" aufgelegt.

Samstag 19:00 Uhr HR2

Live Jazz

Woody Black 4 | Daniel Moser, bcl | Leonhard Skorupa, bcl | Stephan Dickbauer, bcl | Òscar Antolí, bcl | Schmid Hofmeir HochTief GmbH | Benjamin Schmid, v | Andreas Martin Hofmeir, tb | Outreach Festival 2020, Schwaz, Tirol, Österreich, August 2020

Samstag 19:05 Uhr BR-Klassik

Konzertabend

"Oper für alle" Bayerisches Staatsorchester Leitung: Vladimir Jurowski Solisten: Ekaterina Semenchuk, Mezzosopran; Jonas Kaufmann, Tenor Giuseppe Verdi: "Nabucco", Ouvertüre; "Don Carlo", Arie der Eboli aus dem 3. Akt; Richard Wagner: "Lohengrin", Vorspiel und Gralserzählung des Lohengrin aus dem 3. Akt; Richard Strauss: "Capriccio", Vorspiel; Dmitrij Schostakowitsch: "Jazz-Suite Nr. 2", Marsch, Kleine Polka und Walzer Nr. 2; Francesco Cilea: "Adriana Lecouvreur", 1. Bild aus dem 2. Akt; Benjamin Britten: "Soirées musicales", op. 9 Aufnahme vom 17. September 2021 auf dem Karlsplatz, Ansbach Mit dem Schlagwort "Oper für alle" haben Münchner Gesangsfreunde seit Jahren Open-Air-Veranstaltungen der Bayerischen Staatsoper verbunden, ob vor oder hinter dem Nationaltheater, ob am Max-Joseph- oder Marstallplatz. Zu Beginn der neuen Saison 2021/22 gastiert das Bayerische Staatsorchester auf dem Karlsplatz in Ansbach, und auch diese Veranstaltung wird angekündigt als "Oper für alle". Das Programm enthält neben Opern-Evergreens von Verdi und Wagner auch Randrepertoire wie einen Ausschnitt aus dem veristischen Werk über "Adriana Lecouvreur" von Francesco Cilèa. Neben der russischen Mezzosopranistin Ekaterina Semenchuk gibt sich der Münchner Publikumsliebling Jonas Kaufmann die Ehre. Konzertatmosphäre ohne Gesang dominiert bei Stücken von Strauss, Schostakowitsch, Britten - und daran lässt sich die Handschrift des neuen Bayerischen Generalmusikdirektors ablesen, Vladimir Jurowski.

Samstag 19:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Oper

Salzburger Festspiele Felsenreitschule Aufzeichnung vom 15.08.2021 Luigi Nono "Intolleranza 1960" Libretto vom Komponisten auf Texte von Henri Alleg, Bertolt Brecht, Paul Éluard, Julius Fucík, Wladimir Majakowski, Angelo Maria Ripellino und Jean-Paul Sartre Der Emigrant - Sean Panikkar, Tenor Seine Gefährtin - Sarah Maria Sun, Sopran Eine Frau - Anna Maria Chiuri, Alto Ein Algerier - Antonio Yang, Bariton Ein Gefolterter - Musa Ngqungwana, Bass Wiener Philharmoniker Leitung: Ingo Metzmacher Salzburger Festspiele Felsenreitschule Aufzeichnung vom 07.08.2021 Friedrich Cerha Spiegel I-VII - kompletter Zyklus für großes Orchester und Tonband ORF Radio-Symphonieorchester Wien Leitung: Ingo Metzmacher

Samstag 20:00 Uhr NDR kultur

Opernkonzert

Zum 50. Geburtstag von Anna Netrebko Giuseppe Verdi: "Macbeth" Oper in vier Akten Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei Macbeth: Luca Salsa Lady Macbeth: Anna Netrebko Banquo: Roberto Tagliavini MacDuff: Freddie de Tommaso Malcolm: Carlos Osuna Chor und Orchester der Wiener Staatsoper Ltg.: Philippe Jordan Aufzeichnung vom 10.6.2021 aus der Wiener Staatsoper 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Im Konzertsaal

Classical Jazz Talents: Ausgezeichnete Kammermusik am Festival in Adelboden Ausgezeichneter Kammermusik-Nachwuchs in Adelboden: Das junge Nanos-Trio, bestehend aus Geige, Bratsche und Cello, verbindet verschiedene Kulturen zu einer Einheit. Und entdeckt neben Mozarts gewaltigem Divertimento auch die Musik eines Japaners und einer Britin.

Samstag 20:00 Uhr rbb Kultur

BERLINER PHILHARMONIKER

Yannick Nézet-Séguin dirigiert die Berliner Philharmoniker Maurice Ravel: Menuet antique Claude Debussy: La Mer Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur, op. 100 Konzertaufnahme vom 13.02.2019 in der Berliner Philharmonie Andris Nelsons dirigiert die Berliner Philharmoniker Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 33 B-Dur, KV 319 Richard Wagner: ""Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg"": Ouvertüre Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 54 Konzertaufnahme vom 07.03.2013 in der Berliner Philharmonie Peter Tschaikowsky: Ouvertüre solennelle ""1812"", op. 49 Konzertaufnahme vom 24.06.2012

Samstag 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert

50 Jahre Württembergischer Kammerchor Württembergischer Kammerchor Marlis Petersen (Sopran) Peter Schleicher (Orgel) Sirius Quartet Leitung: Dieter Kurz "Was ist die Freiheit" Yevgen Gembik: "Was ist die Freiheit?" für Sopran solo, gemischten Chor, Streichquartett und Orgel nach einem Text von Friedrich Halm (UA) Georg Friedrich Händel: "Come, ever smiling liberty", Arie für Sopran, 2 Violinen und Continuo aus "Judas Maccabaeus" "Led on, lead on!", Chor aus "Judas Maccabaeus" Ludwig van Beethoven: "Komm, Hoffnung", Arie der Leonore aus "Fidelio" in einer Fassung für Sopran und Streichquartett von Gregor Hübner Giovanni Pierluigi da Palestrina: Super flumina Babilonis "An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten", Motette für 4-stimmigen Chor a cappella Gregor Hübner: "New world" für Streichquartett "MLK" dedicated to the protests for racial justice 2020, nach Texten von Marin Luther King u. a. für Sopran solo, gemischten Chor, Streichquartett und Zuspielband (UA) (Aufnahme vom 28. Juni 2021 in der Gaisburger Kirche)

Samstag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert live

Mit Susanne Herzog WDR Sinfonieorchester - Macelaru dirigiert Britten und Mahler Nach der Sommerpause eröffnet das WDR Sinfonieorchester die neue Saison mit Werken von Benjamin Britten und Gustav Mahler. Zum Start der Konzertsaison spielt das WDR Sinfonieorchester mit Mahlers Liederzyklus ein Werk, das sich zwischen tieftraurigem Abschied und herzerwärmender Schönheit bewegt. "Alles in allem darf man das "Lied von der Erde" jedenfalls zum besten rechnen, was Mahler je geschaffen hat", schrieb die Allgemeine Musikalische Zeitung nach der posthumen Uraufführung vor 110 Jahren. Aufbruch und Neuanfang prägen Brittens Violinkonzert. Es entsteht 1939 nach der Emigration des überzeugten Pazifisten in die USA und steht ganz unter dem Eindruck des Kriegsausbruchs in Europa. Ebenfalls aus den USA kommt die Miniatur der Zeit. Der amerikanische Komponist und Pianist Nico Muhly macht die Vereinzelung des Individuums in der Gesellschaft zum Thema seiner Orchesterminiatur. Ausgehend von einer langen "einsamen" Linie eines Soloinstruments stellt er die Außenwelt als sich allmählich beruhigende Turbulenz dar. Nico Muhly: Lining Up, Uraufführung, Kompositionsauftrag des WDR - Miniaturen der Zeit - Benjamin Britten: Violinkonzert d-Moll, op. 15 Gustav Mahler: Das Lied von der Erde, nach Hans Bethges "Die chinesische Flöte" für Alt, Tenor und Orchester Karen Cargill, Mezzosopran; Klaus Florian Vogt, Tenor; Augustin Hadelich, Violine; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Cristian Macelaru Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound

Samstag 21:05 Uhr BR-Klassik

Kammermusik

Atos Trio Erich Wolfgang Korngold: Klaviertrio D-Dur, op. 1; Alexander Weprik: Drei Volkstänze, op. 13 b; Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio c-Moll, op. 66 Aufnahme vom 3. September 2021 bei den Traunsteiner Sommerkonzerten

Samstag 22:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Die besondere Aufnahme

Berliner Festwochen Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 21.09.1985 Luigi Nono "Variazioni canoniche sulla serie dell" op. 41 di Arnold Schönberg" für Kammerorchester "Varianti", Musik für Violine solo, Holzbläser und Streicher "Per Bastiana-Tai-Yang Cheng" für Tonband und drei Orchestergruppen Georg Mönch, Violine Sinfonieorchester des Südwestfunks Baden-Baden Leitung: Michael Gielen

Samstag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Sounds in concert: Michelle David & The True-tones

In den Niederlanden hat sie zu sich selbst gefunden - zumindest was eine ganz persönliche Ausrichtung angeht. Dort traf Sängerin Michelle David aus den Staaten ihre heutige Band, mit der sie Gospel, Blues, Soul und Funk zusammenführt. Auf dem Platz am Prinzenpalais eröffnete die Band mit einem furiosen Auftritt das Musikprogramm des diesjährigen Oldenburger Kultursommers.

Samstag 23:03 Uhr Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Das Wiener Jazzlokal Miles Smiles im Fokus. Martin Philadelphy im Wiener RadioCafe In der Jazznacht-Serie "Kennerinnen und Komplizen - Jazzmenschen im Porträt" sind heute Christoph Prisching und Ognjen "Ogi" Momic im Studio zu Gast und sprechen mit Christian Bakonyi über das Wiener Jazzlokal Miles Smiles, das heuer sein 40-jähriges Bestehensjubiläum feiert. Nach einem Kunstgeschichtestudium war der 1961 in Graz geborene Christoph Prisching als Ausstellungskurator, Grafiker und Bühnenbildner tätig. Ab 1991 betreute er als Wirt, Veranstalter und Produzent das traditionsreiche Miles Smiles in der Langen Gasse in Wien-Josefstadt, wo sich nationale und internationale Jazzgrößen wie Hans Koller, Harry Pepl, Werner Pirchner, Jim Pepper, Kate und Mike Westbrook und viele, viele andere ein Stelldichein gaben. Vor kurzem hat Prisching die Verantwortung für das Lokal an seinen Nachfolger Ognjen "Ogi" Momic übergeben, dessen Weg von Banja Luka über ein Grazer Kunstgymnasium zum Architekturstudium an die Technische Universität Wien und schließlich Ende 2018 ins Miles Smiles führte. Christoph Prisching wird Aufnahmen aus dem Archiv des Clubs mitbringen und über musikalische Höhepunkte in dessen Geschichte erzählen, während Ogi Momic über die zukünftige Ausrichtung des Miles Smiles spricht. Der Konzertmitschnitt stammt aus dem Wiener RadioCafe. Dort fand sich am 19. September 2016 der zwischen New York und Wien pendelnde Gitarrist Martin Philadelphy ein. Gemeinsam mit dem Bassisten Stefan Thaler und dem Schlagzeuger Niki Dolp bot der aus Tirol stammende Workaholic Martin Philadelphy Songs aus seinem "Retrograde"-Album, das dem Motto der den Blues fokussierenden Konzertserie "Stormy Monday" mehr als gerecht wurde. Ein weiterer Programmpunkt ist dem 2013 verstorbenen US-Schlagzeuger Chico Hamilton gewidmet, dessen Geburtstag sich am 21. September 2021 zum 100. Mal jährt. Gestaltung: Christian Bakonyi

Freitag Sonntag

Lautsprecher Teufel GmbH