Webradio und Livestream

Spezialtipp

Samstag, 23:03 Uhr SWR2

SWR2 Ohne Limit

Verschwundene Tage

Von Kristina Handke, Regie: Laura Laabs. Dagmar Manzel (Sie), Sylvester Groth (Er)

Tagestipp

Heute, 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: direct radio Eine Geschichte vom Rummelplatz Von Jenny Marrenbach Regie: Jenny Marrenbach, Jens Jarisch Ton: Peter Avar Produktion: RBB / Deutschlandradio Kultur / NDR 2014 Länge: 54"04 "Breakdance", das Fahrgeschäft, steht für die Suche nach Freiheit und Rausch. Und ist gleichzeitig Dreh- und Angelpunkt im Leben einer Gruppe von Schausteller*innen. Ein Feature über Einsamkeit, Glück und Freundschaft. Ein Gigant unter den Kirmeskarussellen, 50 Tonnen Stahl, zusammengeschraubt aus Tausenden Teilen. Hinten die Wand mit der Skyline von Manhattan. Fünf Stufen bis zu der schweren drehbaren Platte, über der dann sechzehn Gondeln herumschleudern. Schreie, Schwindel, die Hände in den Sitz gekrallt oder jubelnd in die Höhe gereckt. Im "Breakdance" bekommt man ein Gefühl für Größe, berauschend, schwindelerregend, man trotzt der Gravitation, man lässt sich fallen. Das Fahrgeschäft "Breakdance" steht für die Suche nach einem Moment von Freiheit und Rausch. Und ist gleichzeitig Dreh- und Angelpunkt im Leben einer Gruppe von Schaustellern, die um die Chefin Jaqueline Hainlein leben und arbeiten. Jeder für sich und alle zusammen versuchen sie, das Leben vor und hinter den Kulissen miteinander zu vereinbaren. Ein Feature über sichere Häfen in rotierenden Gondeln, über Sehnsucht, Einsamkeit, Glück und Freundschaft. Eine Geschichte vom Rummelplatz. Jenny Marrenbach wurde 1985 in Dortmund geboren. Sie hat Geschichte und Politik in Bochum, Montpellier und Bremen studiert. Seit 2011 macht sie Features und Radioreportagen. Für ihre Stücke reiste sie viel um die Welt, unter anderem nach Haiti, in die USA oder nach Kuba. Ihre Arbeiten wurden mit dem CNN-Award und dem Kurt-Magnus-Preis ausgezeichnet. Das Feature "Die toten Mütter meiner Tochter" wurde unter anderem mit dem Juliane Bartel Medienpreis 2017 ausgezeichnet. Derzeit betreut sie den mehrsprachigen Podcast "Voice Versa" von Deutschlandfunk Kultur und dem Goethe-Institut. Eine Geschichte vom Rummelplatz

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr rbb Kultur

BERLINER PHILHARMONIKER

Yannick Nézet-Séguin dirigiert die Berliner Philharmoniker Maurice Ravel: Menuet antique Claude Debussy: La Mer Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 5 B-Dur, op. 100 Konzertaufnahme vom 13.02.2019 in der Berliner Philharmonie Andris Nelsons dirigiert die Berliner Philharmoniker Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 33 B-Dur, KV 319 Richard Wagner: ""Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg"": Ouvertüre Dmitrij Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 6 h-Moll, op. 54 Konzertaufnahme vom 07.03.2013 in der Berliner Philharmonie Peter Tschaikowsky: Ouvertüre solennelle ""1812"", op. 49 Konzertaufnahme vom 24.06.2012

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Die Räuberschule (2/3) Krach mit Rackzack Von Gudrun Pausewang Regie: Thomas Werner Produktion: WDR 2013

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Hörbilder

Mit dem Rücken zur Wand. Armenien nach dem verlorenen Krieg um Bergkarabach. Feature von Daniel Guthmann Übernahme SWR/DLF/WDR 2021 Während die Weltöffentlichkeit dem Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan um die autonome Region Bergkarabach tatenlos zuschaute, mussten fast 100.000 Karabach-Armenier aus der umkämpften Region fliehen. Mit Unterstützung der Türkei und massivem Einsatz hochmoderner Kampfdrohnen zwang Aserbaidschan Armenien zur Kapitulation. Premierminister Nikol Paschinjan, der einstige Held der "Samtenen Revolution", wurde zum Buhmann der Nation. Armeniens Zukunftsperspektiven sind unsicherer denn je.

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Nachrichten

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Deutschlandfunk Kultur

Das große Heft

Zu Kriegszeiten werden zwei zehnjährige Brüder von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land gebracht. Armut und Brutalität ausgesetzt sind sie nun auf sich selbst gestellt. Die Schulen sind geschlossen, und die Großmutter behandelt sie schlechter als ihre Tiere. Die Brüder trainieren physische und psychische Unempfindlichkeit und bringen sich allmählich das Alphabet des Überlebens bei. Sie folgen eigenen Moralvorstellungen: Sie helfen, wo die Not noch größer ist, sie rächen Ungerechtigkeit, leisten Sterbehilfe. Im großen Heft schreiben sie ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in einfachen Sätzen auf und schützen sich mit der Kraft einer sachlichen Sprache vor dem Zynismus des Elends.

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